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Die Welle

Die Welle entsteht im ersten Arbeitsgang im Wellenaggregat der Wellpappenanlage. Die von der Rolle ablaufende Papierbahn wird befeuchtet, angewärmt und läuft durch geheizte Wellwalzen, auch Riffelwalzen genannt. Wärme, Feuchtigkeit und die ineinander greifenden Riffelwalzen prägen das Papier in die gewünschte Wellenform. Es ist eine Art Ondulierprozess.

 

Die in Deutschland produzierten Wellenformen sind sinuswellenförmig.

 

Die Welle kann in verschiedenen Dimensionen gefertigt werden. Um die Wellenart zu bestimmen, müssen Wellenteilung (t) und Wellenhöhe (h) gemessen werden.

 

 

 

 

 

Die Wellenteilung (t) ist das Maß zwischen zwei Wellenspitzen, die Wellenhöhe (h) ist das Maß zwischen Wellental und Wellenspitze. Je nach Dimensionen werden folgende Wellenarten unterschieden:

 

  • A-Welle (Grobwelle, t: 7,9-10,0 mm, h: 4,0-5,0 mm)
  • C-Welle (Mittelwelle, t: 6,5-7,9 mm, h: 3,1-4,0 mm)
  • B-Welle (Feinwelle, t: 4,8-6,5 mm, h: 2,2-3,1 mm)
  • D-Welle (Feinwelle, t: 3,5-4,8 mm, h: 1,9-2,2 mm) 
  • E-Welle (Feinst- oder Mikrowelle, t: 2,6-3,5 mm, h: 1,0-1,9 mm)
  • F-Welle (Miniwelle, t: 1,8-2,6 mm, h: 0,6-1,0 mm)
  • G-Welle (Miniwelle, t: ≤ 1,8 mm, h: <0,6 mm) 
  • N-Welle (Miniwelle, h = ca. 0,40 mm Dimensionen nicht genormt)
  • K-Welle (t: > 10,0 mm, h: ≥ 5,0 mm)

 

Wellenhöhe und -teilung müssen gleichzeitig erfüllt sein, um eine Einstufung des Wellenprofils vornehmen zu können.

 

 

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VDW Wellenarten
05.05.2015 / PDF-Dokument / 89 KB