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Deckelschachteln

Für Deckelschachteln sind noch immer ältere Bezeichnungen wie Stulpschachteln, Stulppackung, Stulpkarton oder auch Stülpschachteln im Gebrauch. Ganz korrekt ist die Normbezeichnung „Deckelschachtel“.

 

Die Deckelschachtel besteht immer aus mindestens zwei Teilen, dem Oberteil oder Deckel und dem Unterteil oder Boden. Deckelschachteln lassen sich in zwei Gruppen einteilen:

 

  • nicht verklebte Verpackungstypen
  • vorgeklebte Verpackungstypen

 

Deckelschachteln haben gute Stapeleigenschaften und schützen das Füllgut besonders von der Seite, denn wenn der Deckel voll über den Boden reicht, bestehen alle Seitenflächen der Schachtel aus zwei Lagen Wellpappe.

 

Die Abmessungen sowohl für ungeklebte als auch für vorgeklebte Deckelschachteln werden immer in der Reihenfolge Länge x Breite x Höhe angegeben.

 

Der besondere Vorteil der Deckelverpackungen liegt darin, dass man die innere (lichte Höhe) der Verpackung weitgehend beliebig verändern kann, indem das Füllgut Boden- und Deckelteil so weit wie erforderlich auseinander drückt. Im extremen Fall könnten sich also Deckel- und Bodenteil in der Höhe nur um einige Millimeter überdecken.

 

 

 

 

 

Diese Deckelschachtel-Zuschnitte werden plan liegend und ungeklebt an den Kunden geliefert. Vom Kunden werden sie an den Klappen verleimt oder verheftet.

 

Sind bei den ungeklebten Deckelschachteln besonders die guten Stapeleigenschaften zu erwähnen, so ist bei den vorgeklebten Typen das schnelle manuelle Aufrichten hervorzuheben. Ansonsten weisen die vorgeklebten Deckelschachteln die gleichen Eigenschaften auf wie unverklebte.